Das ist eins der besten Alben, das den Kreis zwischen Oldschool und Newschool, in den letzten Jahren schließt. Respekt!!!

07.05.2019

Das Intro “Vertigo” ist schon recht fies. Ertönt es doch wie eine Musikcollage aus dem Spiel „Silent Hill“. Da bekam mein kleiner Sohn im Auto doch einen kleinen Schreck, haha. Danach geht das Riffgewitter aber los. Moderner Heavy Metal vom Feinsten. Dabei hat man aber die äußerst wichtigen Melodiebögen in Bridges und Refrains, zu keiner Zeit außen vor gelassen. Man ist aber auch nicht abgeneigt Death Metal, Core-Elemente und vor allem progressive Parts zu nutzen. Letzteres kommt faszinierend bei dem Track „We All Belong To The Dark“, mit Khan Vocals (ex-Kamelot) zur Geltung. Überhaupt ist das biografische Opus „Specters On Parade“, spannend und ziemlich abwechslungsreich…auch wenn man sich als konservativer Metaller drauf einlässt. Na gut…vielleicht wird man von den elektronischen Spielereien, wie zum Beispiel auf „Embracing The Neon“, etwas irritiert aber das dient nur der Story. Sie kommen aus der Stadt der Kaiserburg, Nürnberg und nennen ihr Genre selber Sophisticated Metal. Kann man gelten lassen aber jüngere Hörer die auf In Flames stehen, dürfen ebenfalls ein Ohr riskieren. Da wird man schon mit fetten Growls belohnt. Auf insgesamt dreizehn Tracks und sieben Intros, darf man lyrisch erlauschen, warum man den Bühnen fünf Jahre fern blieb und wie genial man die schwere Zeit, kreativ genutzt hat. Das ist eins der besten Alben, das den Kreis zwischen Oldschool und Newschool, in den letzten Jahren schließt. Respekt!!!

Note: 9.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak